Veneers für schöne Zähne – Hollywood Lächeln ohne Zahnspange

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Endlich wieder unbeschwert lachen und sprechen können – mit Veneers. 

 

 

Haben Sie sich nicht auch schon gewundert, warum die meisten Schauspieler so perfekte Zähne haben? Viele haben hier der Natur ein wenig nachgeholfen, indem sie sich Veneers auf die Zähne aufbringen haben lassen.

 

Auch wenn kleine Lücken zwischen den Zähnen sind, oder die Zähne nicht ganz perfekt nebeneinander stehen, können Veneers in manchen Fällen weiterhelfen. So können Sie auch ohne Zahnspange ein schönes Lächeln erhalten.

 

 

 

 Was genau sind Veneers / Verblendschalen / Verblendungen für die Zähne?

 

Das Wort Veneer kommt aus dem englischen und heißt übersetzt FurnierDamit ist eine sehr dünne und lichtdurchlässige Schale aus Keramik gemeint, die mit einem speziellen Kleber auf die Zähne aufgebracht wird. Dieses „Furnier“ wird damit unlösbar mit dem Zahn verbunden und erhält dadurch auch seine lange Lebensdauer. 

 

Diese Methode des Zähne verschönerns wurde, wie soll´s auch anders sein, in den 30 er Jahren von dem Hollywood Zahnarzt Charles Pincus erfunden. Zusammen mit Ronald Goldstein gilt er als „Vater der Veneers“. Mit diesen Verblendschalen aus Keramik wurden  zum Beispiel schon Marylin Monroe und James Dean behandelt. Die genaue Geschichte der Veneers können Sie auch bei Wikpedia nachlesen

 

Ob Sie mit diesen Verschönerungen dann auch Karriere machen, kann ich Ihnen nicht versprechen… Aber mit diesen Verblendschalen können Sie zumindest wieder unbeschwert sprechen und herzlich lachen, ohne sich Gedanken über schlechte oder unschöne Zähne machen zu müssen. 

 

 

  Ist so eine Keramik Verblendung auch für mich geeignet?

 

Grundsätzlich kann jeder mit einem Veneer versorgt werden, egal in welchem Alter. Diese Keramikverblendungen sind meist sehr gut verträglich und reizen das Zahnfleisch kaum bis gar nicht. Diese Verblendungen werden vor allem für kosmetische Korrekturen eingesetzt und können in folgenden Fällen sehr gut benützt werden.

 

Gut geeignet bei:

 

  • Verfärbungen der Zähne
  • Zahn – Missbildungen
  • großen und sichtbaren Füllungen
  • abgebrochenen Zahnkanten
  • kleineren Zahnlücken
  • leichten Kippungen der Zähne
  • abgenutzten Zähnen
  • Defekten des Zahnschmelzes
  • wurzelbehandelten  Zähnen
  • kleine Risse in den Zähnen

 

 

 

 Für wen sind sie nicht geeignet?

 

Wenn Sie stark mit den Zähnen knirschen sollten Sie mit Ihrem Zahnarzt besprechen, ob das die richtige Versorgung für Ihre Zähne ist. Je nachdem, wie sie zubeißen könnte so eine Verblendschale dadurch abgenutzt werden. Vielleicht hilft Ihnen aber auch zusätzlich eine Knirscherschiene für die Nacht als Schutz für die Keramikverblendungen. In folgenden Fällen sollten Sie auf eine Verblendung verzichten.

 

Nicht geeignet bei: 

 

  • starkem und regelmäßigem Zähne knirschen
  • wenn Sie an den Nägeln oder auch an Stiften kauen
  • bei Karies – hier zuerst eine Füllung machen lassen
  • wenn Sie zu große Füllungen haben
  • bei entzündetem Zahnfleisch (Gingivitis / Parodontitis) – das sollten Sie zuerst behandeln lassen

 

 

 Vorteile und Nachteile

 

Nachteile:

 

Wie bei allem im Leben, gibt es auch bei Veneers Vor,- und Nachteile. Ein großer Nachteil sind für mich die Kosten. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt für ästhetische Behandlungen im Normalfall keine Behandlungskosten. Und bei Veneers handelt es sich sicherlich um eine rein ästhetische Behandlung ohne medizinischer Notwendigkeit. Deshalb könnte es auch sein, dass eine Privatversicherung die Kosten auch nicht übernimmt. 

 

Noch ein Nachteil ist, dass die Zähne möglichereise ein wenig beschliffen (präpariert) werden müssen. Die Verblendungen können deshalb nicht mehr rückstandslos entfernt werden. Wenn ein Veneer kaputt geht, brauchen Sie auf jeden Fall wieder eine neue Versorgung. Entweder mit einer neuen Verblendung, oder mit einer Krone. 

 

 

Vorteile: 

 

Der größte Vorteil liegt hier natürlich in der Ästhetik. Sie können ohne größeren zeitlichen Aufwand ein tolles Ergebnis erzielen. 

 

Lange Haltbarkeit! Diese Verblendschalen halten viele Jahre, ohne dass Sie unansehnlich werden, oder die Farbe verändern. Sie sind Farbbeständig und verfärben sich auch nach vielen Jahren nicht, sondern behalten ihre ursprüngliche Helligkeit – auch bei Rauchern. 

 

Kein unschönen Ränder am Zahnfleisch, auch nach vielen Jahren nicht. Veneers laufen Richtung Zahnfleischrand hin dünn aus. Das können Sie sich etwa wie eine Kontaktlinse vorstellen. Aus diesem Grund wird das Zahnfleisch nicht gereizt und zieht sich deshalb auch nicht zurück. Dadurch entstehen auch nach Jahren keine dunklen Ränder, wie das oft bei Kronen der Fall ist.  

 

Veneers passen sich farblich und auch optisch sehr gut an die Zähne an, deshalb wirken Sie auch nicht künstlich, sondern sehr schön natürlich. 

 

 

 

 Wie sieht´s mit der Haltbarkeit von Veneers aus?

 

Verblendschalen aus Keramik halten im Durchschnitt 5 – 10 Jahre, je nachdem wie stark die Zähne belastet werden. Ich habe auch schon Verblendungen gesehen, die um einiges älter als 10 Jahre waren. Auch das ist möglich. Wenn Sie mit den Zähnen knirschen, oder schlechte Angewohnheiten wie Nägel kauen haben, halten Veneers erfahrungsgemäß nicht so lange. 

 

                 „Nichts hält ewig – aber mit guter Pflege eben doch länger“

 

 

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Mit der Haltbarkeit von Veneers ist es ähnlich wie bei Kronen, oder auch Füllungen. Nichts hält ewig. Aber bei guter Pflege und sorgsamen Umgang mit unseren Zähnen erhöht sich die Haltbarkeit von Veneers, Füllungen, Kronen und Brücken erheblich. Also bitte keine Flaschen oder ähnliches mit den Zähnen öffnen. Schließlich wollen wir alle unsere Beißerchen bis ins hohe Alter schön und gesund erhalten. 

 

Für die Zahnpflege egal ob mit oder ohne Veneers, eignet sich am besten eine elektrische Zahnbürste, oder auch eine Schallzahnbürste. Damit bleiben die Zähne gesund, sauber und weiß. Außerdem hat so auch Mundgeruch keine Chance. Zusätzlich benütze ich täglich noch eine gute Munddusche (Waterpik WP660), damit die Zahnzwischenräume auch gereinigt werden. 

 

 Wie werden Veneers angebracht?

 

Bevor Verblendungen angebracht werden, müssen die Zähne gründlich gereinigt werden. Am besten mit einer professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt. Außerdem darf sich nirgendwo Karies „verstecken“, wenn also Füllungen notwendig sind, müssen diese unbedingt VOR dem Anbringen der Veneers gemacht werden. 

 

Es sollte auch keine Zahnfleischentzündung oder Parodontitis (Parodontose) bestehen. Falls doch sollte das zunächst behandelt werden. Erst nach vollständiger Abheilung kann überhaupt an Veneers gedacht werden. 

 

KONVENTIONELLE VENEERS:

 

Zuerst wird der Zahnarzt oder der Zahntechniker die passende Farbe für das Veneer aussuchen. Es soll schließlich auch zum Rest der Zähne passen und natürlich aussehen.

 

Dann erhalten Sie wahrscheinlich eine örtliche Betäubung, also eine Spritze. Anschließend wird der Zahn präpariert, es wird also eine ganz dünne Schicht Zahnschmelz (0,3 bis 1 mm) abgetragen. Das ist notwendig um Platz für die Keramikfacette zu schaffen.

 

Nachdem der Zahn präpariert wurde, wird eine Abdruck Ihrer Zähne gemacht. Anhand dieses Abdruck fertigt dann ein Zahntechniker das oder die Veneers an. Die präparierten Zähne werden dann mit Kunststoff bis zum Einsetzen des Veneers provisorisch versorgt.

 

Wenn das Veneer fertiggestellt ist (das kann ein paar Tage dauern) wird es vor dem Befestigen nochmals im Mund anprobiert, ob auch alles passt. Das Veneer wird dann mit einem Zwei – Komponenten Kleber eingesetzt. Das ist alles zeitaufwändig, dafür sitzt das Veneer sehr gut und sieht absolut natürlich aus.

 

NON-PREP VENEERS (LUMINEERS™)

 

Im Unterschied zur konventionellen Methode, wird bei diesen Veneers nicht, oder nur kaum präpariert. Der Zahn wird als nicht nennenswert beschliffen. Es geht so gut wie kein Zahnschmelz verloren. Ansonsten ist die Vorgehensweise ähnlich wie bei den konventionellen Veneers.

 

Die Non-Prep Verblendungen sind extrem dünn und deshalb auch sehr schwer herzustellen. Nur wenige und erfahrene Zahntechniker sind in der Lage diese hauchfeinen Verblendschalen herzustellen. Außerdem ist diese Methode nicht für alle Zähne geeignet. Wenn Sie fleckige oder stark gefüllte Zähne haben, sollten Sie lieber auf die konventionelle Methode zurückgreifen.

 

Bei diesen hauchdünnen Schalen (teilweise nur 0,2 mm dick) kann es passieren, dass der Zahn (oder auf Füllung) durchscheint. Ebenso kann der Kleber durchscheinen, wenn nicht die optimale Farbe gewählt wurde.

 

Die Verarbeitung eines solchen Veneers erfordert enorm viel Geschick und Zeit des Zahnarztes und des Zahntechnikers. Hier müssen die Keramik und die entsprechenden Kleber ganz genau ausgewählt werden. Nur so kann ein gutes Ergebnis mit optimaler Farbe erzielt werden.

 

Nicht jede Zahnarztpraxis bietet Veneers an

 

Egal mit welcher Methode die Veneers angebracht werden. Sie setzen einen geschickten und erfahrenen Zahntechniker und Zahnarzt voraus. Nur so wird die Verblendung täuschend echt und natürlich aussehen. Die Präparation des Zahnes ist dabei noch die leichteste Übung. Schwierig wird´s zuerst bei der Herstellung dieser hauchdünnen Schalen im Labor und anschließend beim Einsetzen durch den Zahnarzt in der Praxis.

 

Das erklärt auch, warum nicht jede Zahnarztpraxis Veneers anbieten. Viele Zahnärzte und auch Techniker haben ihre Spezialgebiete in denen sie hervorragende Arbeit leisten. Nicht jeder hat sich auf ästhetische Zahnheilkunde spezialisiert und das ist auch gut so. Lassen Sie sich deshalb von Ihrem Zahnarzt beraten und seien Sie nicht böse, wenn er keine Veneers macht. Vielleicht gibt es in Ihrem Fall eine bessere Lösung.

 

 

 Wieviel kostet ein Veneer?

 

 

 

Nachdem Sie jetzt wissen, wie aufwändig es ist ein Veneer herzustellen wird es Sie sicher nicht wundern, dass der Preis für so eine Arbeit doch recht hoch liegt. Sie können von etwa 700 Euro bis 1000 Euro pro Stück rechnen. Wobei nach oben hin sicher keine Grenzen gesetzt sind. 

 

Die Kosten hängen vom Zeitaufwand, Schwierigkeitsgrad und den wirtschaftlichen Interessen des Zahnarztes und des Zahnlabors ab. Allerdings ist das günstigste Angebot nicht immer das beste. Am besten suchen Sie sich einen Zahnarzt mit viel Erfahrung und einem guten Ruf.

 

Auch wenn sich die Suche nicht immer ganz einfach gestaltet. Fragen Sie Freunde und Bekannte und vielleicht ist auch Ihr eigener Hauszahnarzt schon der richtige Ansprechpartner im Bezug auf Veneers. 

 

Die meisten Krankenkassen zahlen hier keinen Cent dazu, deshalb bleibt das Veneer wahrscheinlich Ihr Privatvergnügen. Viele Verblendungen sind eine rein ästhetische Angelegenheit, weshalb sich die Krankenkassen und auch Zusatzversicherungen aus der Pflicht herauswinden. Die Begründung lautet meistens: „Abgelehnt, da keine medizinische Notwendigkeit“. Meistens besteht hier keine Chance auf Kostenerstattung, Widerspruch mit Begründung können Sie eventuell trotzdem einlegen, sofern in Ihrem Fall eine medizinische Notwendigkeit besteht. 

 

 

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