Zahnimplantation Behandlungsablauf und Nachsorge

Zahnimplantation - Behandlungsablauf & Nachsorge

Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie: Zahnimplantation. Du hast deinen Zahn durch einen Zahnunfall verloren? Oder hat eine Erkrankung zu dem endgültigen Verlust des Zahnes geführt? Dann solltest du zeitnah eine Zahnarztpraxis aufsuchen. Der Grund: Fehlt ein Zahn, kann sich der Kieferknochen abbauen.

Die Lösung bietet ein Implantat für die Zähne. Die kleine Schraube dient als künstliche Zahnwurzel und wird fest mit dem Kiefer verbunden. Doch wie läuft eine Zahnimplantation ab und warum kann eine Vorbehandlung der Zähne und des Gewebes notwendig sein? Und was solltest du nach dem Eingriff beachten? Dieser Artikel liefert Antworten!

Zahnimplantation so gehts
Implantate für die Zähne

Wie läuft eine Zahnimplantation ab?

Zugegeben: Eine Zahnlücke sorgt für Scham. Viele Menschen wenden sich deswegen aus ästhetischen Gründen an einen Fachzahnarzt für Oralchirurgie wie zum Beispiel die  MKG München – dr-dr-schuster.de. Gleichzeitig kann der Zahnverlust jedoch mit gesundheitlichen Folgen wie dem Abbau des Kieferknochens einhergehen. Aus diesem Grund solltest du schnell handeln. Doch wie läuft eine Implantation eines oder mehrerer Zähne ab?

Die Voruntersuchungen

Im ersten Schritt findet ein persönliches Beratungsgespräch statt. In diesem Rahmen nimmt der Zahnarzt oder die Zahnärztin die Krankheitsgeschichte des Patienten oder der Patientin auf. Zudem untersucht der Mediziner oder die Medizinerin die Zähne und die Mundhöhle.

 

Die Knochendichte wird anschließend mittels 3D-Röntgendiagnostik ermittelt. Weiterhin werden die Zähne, das Weichgebewebe und der Kiefer geröntgt. Auf Basis der Daten schlägt der Zahnarzt oder die Zahnärztin eine Behandlungsmethode vor und entwickelt ein Implantatkonzept.

 

Darüber hinaus wird der Ober- und Unterkiefer mit einer Silikonmasse und einem Abformlöffel abgeformt. Alternativ führen einige Praxen digitale Abformungen durch. Es folgt eine Aufklärung über den Behandlungsablauf, mögliche Risiken, die Nachsorge und die Kosten.

Der Behandlungsablauf einer Zahnimplantation in der Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie

Eine Implantat für die Zähne kann im Rahmen einer Vollnarkose oder einer lokalen Betäubung durchgeführt werden. Der Zahnarzt oder die Zahnärztin bringt die künstliche Zahnwurzel in den Kieferknochen ein. Dafür wird häufig eine Bohrschablone verwendet. Einige Ärzte und Ärztinnen ermöglichen einen minimalinvasiven chirurgischen Eingriff. Dabei werden die Zahnimplantate möglichst schonend und präzise in den Kiefer eingesetzt. Auf diese Weise sollen Schmerzen minimiert werden können.

 

Um die Wundfläche zu reduzieren und das Infektionsrisiko zu senken, werden feine Schnitte gesetzt. Der Einsatz der Implantate wird in der Regel über die 3D-Implantatplanung berechnet. Experten sprechen dabei von der navigierten Implantologie. Während der Behandlung nimmt der Zahnarzt oder Zahnärztin einen Abdruck, den die Praxis an den Hersteller der künstlichen Zahnwurzel weiterleitet. Es folgt der Einsatz einer provisorischen Zahnkrone und die Ausstellung eines Implantat-Passes.

Müssen die Zähne vor der Zahnimplantation behandelt werden?

Bestehen Vorerkrankungen, ist unter Umständen eine Vorbehandlung der Zähne oder des Weichgewebes notwendig. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn eine Entzündung des Mundraums vorliegt, die sogenannte Parodontitis. Diese wird in fortgeschrittenen Stadien mit antibakteriellen Mitteln therapiert.

Welche Vorbehandlungen sind vor dem Implantat notwendig und sinnvoll?

  • Kariesbehandlung
  • Zahnfleischbehandlung (bei Parodontitis)
  • Knochenaufbau
  • Anfertigung eines Zahnersatzes
  • Therapie einer Kiefergelenk-Erkrankungen (zum Beispiel durch die Schienentherapie)

Die Nachsorge: Was gibt es nach einer Zahnimplantation zu beachten?

Nachdem dir ein Zahn implantiert wurde, gilt es einige wichtige Punkte zu beachten. So kann die Heilphase mehrere Monate betragen. Im Durchschnitt verwächst das Implantat nach circa zwei bis sechs Monaten mit dem Kiefer.Nach der Einheilzeit können die provisorischen Zahnkronen entfernt werden. In diesem Rahmen setzt der Mediziner oder die Medizinerin ein Abutment auf der Schraube auf. Dabei handelt es sich um ein Verbindungsstück für die neue Zahnkrone. Anschließend wird der Zahnersatz eingesetzt, der im Labor angefertigt wurde.

Ein Tipp:

Wer die Mundhygiene ernst nimmt und seine Zähne zwei- bis dreimal pro Tag gründlich putzt, Zahnseide verwendet und die Zunge reinigt, kann den Heilungsprozess unterstützen. Ausschlaggebend ist weiterhin, in regelmäßigen Abständen zu Kontrolluntersuchungen zu erscheinen und ein- bis zweimal pro Jahr eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen. So reduzierst du die Gefahr, schlechte Zähne zu entwickeln.

Künstliche Zahnwurzeln wachsen in wenigen Monaten ein

Wer sich bei einer sportlichen Aktivität den Zahn ausschlägt oder diesen durch eine Krankheit verliert, benötigt ein professionelles Zahnimplantat. Zahnärzte und Zahnärztinnen führen dafür eine Voruntersuchung durch, die gegebenenfalls zu Vorbehandlungen führt. 

 

Am Tag des Eingriffs wird das Implantat präzise und mit Hilfe von sehr feinen Instrumenten eingesetzt. Innerhalb von zwei bis sechs Monaten wächst die künstliche Zahnwurzel im Kieferknochen an. Um die Heilungsphase zu unterstützen, solltest du nach der Behandlung auf eine gründliche Mundhygiene achten und den Zustand des Mundraumes regelmäßig untersuchen lassen. Auch professionelle Zahnreinigungen sind empfehlenswert.

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