Tipps für strahlend weiße Zähne

Tipps für strahlend weiße Zähne

Strahlend weiße Zähne wie die Stars, davon träumen viele. Doch zahlreiche Einflussfaktoren verfärben die Zähne und verursachen ein ästhetisches Problem. Welche Tipps effektiv sind und wie auch Hausmittel helfen können, verraten wir in diesem Beitrag.

Tipps für strahlen weiße Zähne

Ob Nikotin, Kaffee, Tee oder Rotwein – die Liste der Ursachen für gelbliche Zähne ist lang und vielfältig. Doch ein Bilderbuchlächeln mit strahlend weißen Zähnen ist vielen Menschen wichtig. Wie kann man den Verfärbungen entgegenwirken? Neben der richtigen Zahnpflege gibt es zahlreiche Bleaching-Möglichkeiten und Hausmittel, die uns ein Hollywoodlächeln bescheren können. Wichtig ist jedoch, dass die weißen Zähne nicht auf Kosten unserer Zahngesundheit gehen.

Ursachen für verfärbte Zähne

Zahnverfärbungen sind in vielen Fällen auf die Ernährung bzw. Lebensweise zurückzuführen. So wirkt sich der Konsum von Zigaretten durch das Nikotin negativ auf die Zahnfarbe aus und erhöht das Risiko von Mundgeruch und Karies. Auch Genussmittel wie Kaffee, Tee, Rotwein oder Cola hinterlassen unerwünschte Farbpartikel auf den Zähnen. Ebenso sind manche Medikamente schuld an bräunlichen Zähnen. Mit von der Partie ist auch die Natur, die nicht jedem Menschen weiße Zähne schenkt.

 

Gelbe Zähne werden aber auch durch eine mangelnde Zahnpflege verursacht, denn das unregelmäßige und nicht gründliche Zähneputzen sorgt dauerhaft für Zahnstein und Zahnbeläge. Eine ordentliche und richtige Zahnpflege ist in jedem Fall eine wichtige Basis für strahlend weiße Zähne.

Fünf wichtige Kriterien für die richtige Zahnpflege

Die richtige Zahnpflege wirkt sich nicht nur positiv auf die Farbe der Zähne aus, sondern verlängert auch deren Lebensdauer. Denn eine gute Mundhygiene kann sowohl Karies als auch andere Krankheiten verhindern und minimiert das Risiko von Entzündungen. Fünf Tipps für die richtige Zahnpflege:

  1. Zweimal täglich die Zähne putzen

Sowohl morgens als auch abends sollten die Zähne zwei bis drei Minuten geputzt werden. Am Morgen wird damit der Plaque entfernt, der sich in der Nacht gebildet hat und am Abend unbeliebte Bakterien, die sich über den Tag gesammelt haben. Werden abends die Zähne nicht gründlich genug geputzt, so können die Bakterien nachts sehr leicht Schaden anrichten.

 

  1. Zahnseide für die Zahnzwischenräume

Auch die beste Zahnbürste erreicht nicht alle Stellen im Mund. Oft setzen sich kleine Nahrungsreste zwischen die Zähne, die mit dem einfachen Zähneputzen nicht entfernt werden können. Um die Zahnzwischenräume gründlich zu reinigen, sollte deshalb Zahnseide zum Einsatz kommen.

 

  1. Rot-Weiß-Technik anwenden

Was viele als Kind beim Zahnarzt gelernt haben, gerät oft in Vergessenheit. Dabei ist die richtige Technik beim Zähneputzen auch im Erwachsenenalter wichtig. Bewährt ist die „Rot-Weiß-Technik“, bei der man die Zahnbürste vom Zahnfleisch zu den Zähnen führt.  

 

  1. Die richtige Zahnbürste

Zahnbürsten mit Naturborsten sind nicht zu empfehlen, denn darin können sich problemlos Bakterien ansammeln. Bei der Wahl zwischen harten und weichen Zahnbürsten, bietet die weiche Zahnbürste mehr Schutz für das empfindliche Zahnfleisch.

 

  1. Regelmäßige Zahnarztbesuche

Die Zähne sollten mindestens einmal jährlich von einem Zahnarzt gecheckt werden. Denn bei Auffälligkeiten ist ein frühzeitiges Handeln wichtig, um Nachbarzähne nicht zu gefährden. Zudem hat der Zahnarzt bei Unsicherheiten weitere wertvolle Tipps für die richtige Mundhygiene.

Strahlend weiße Zähne durch Bleaching

Beim Bleaching werden die Zähne entweder chemisch oder natürlich aufgehellt. Eine professionelle Behandlung bei einem Zahnarzt ist in der Regel mit hohen Kosten verbunden, sollte aber gegenüber Drogerieprodukten bevorzugt werden, um Risiken zu vermeiden. Beim Bleaching wird Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid verwendet, denn sie zersetzen die dunkleren Farbpigmente und sorgen so für strahlend weiße Zähne. Vor dem Bleaching ist eine professionelle Zahnreinigung empfehlenswert, um Zahnbelag gründlich zu entfernen.

Power Bleaching oder Home Bleaching

Bei der Zahnaufhellung wird zwischen zwei Bleaching-Arten unterschieden. Es gibt das Power-Bleaching oder In-Office-Bleaching und das Home-Bleaching. Bei Ersterem wird die Aufhellung beim Zahnarzt durchgeführt, wo ein Aufhellungsmittel auf die Zähne aufgetragen und anschließend unter einer Bleaching-Lampe aktiviert wird. Ein klarer Vorteil ist, dass eine Anwendung für die weißen Zähne ausreicht.

 

Das Home-Bleaching kann zwar ebenfalls von einem Zahnarzt betreut werden, doch wie der Name bereits verrät, findet das Bleaching in den eigenen vier Wänden statt. Hier befüllt der Patient eine Kunststoff-Schiene mit einem Bleaching-Gel und trägt diese eine gewisse Zeit lang. Nach rund drei Wochen sind die Ergebnisse der Anwendung sichtbar. Diese Methode ist schonender für die Zähne.

Welche Risiken birgt das Bleaching

Das Bleachen der Zähne ist nicht ungefährlich und birgt einige Risiken und Nebenwirkungen. Denn obwohl es eine bewährte medizinische Anwendung ist, können die Zähne auf Dauer durch die Behandlung geschädigt werden. Mögliche Risiken sind neben Zahnfleischreizungen auch Empfindlichkeiten der Zähne selbst. Häufig werden sie überempfindlich gegenüber Wärme oder Kälte. Außerdem können die Bleaching-Substanzen Zahnnerven schädigen, wenn bereits Karies vorhanden ist.

 

Zu beachten ist außerdem, dass das Bleaching lediglich die natürlichen Zähne aufhellen kann. Veneers, Kronen oder Füllungen verändern sich farblich durch die Behandlung nicht.

Auf natürlichem Weg zu weißen Zähnen

Neben der künstlichen Zahnaufhellung mit viel Chemie gibt es viele Hausmittel, die die Zähne natürlich weiß machen. Doch auch hierbei sollte man einiges beachten.

 

Das bekannteste Hausmittel ist Kokosöl, das beim aktuellen Trend dem sogenannten „Ölziehen“ zum Einsatz kommt. Dafür wird etwas Öl für einige Minuten im Mund behalten und wie eine Mundspülung verwendet. Zahnzwischenräume werden gereinigt und Keime später wieder ausgespuckt. Vorteile von Ölziehen sind nicht nur hellere Zähne, sondern auch die Reduktion von Zahnfleischentzündungen. Zudem kann Karies vorgebeugt werden. Die Qualität des Kokosöls ist für die Mundhygiene wichtig, daher sollte ein reines, kalt gepresstes Bio-Produkt gewählt werden.

 

Auch Zitronensaft hat eine aufhellende Wirkung auf die Zähne. Wer seine Zähne regelmäßig mit Zitronensaft putzt, stellt einen schnellen Erfolg fest. Ein deutlicher Nachteil ist, dass der Saft aggressiv wirkt und bei dauerhafter Verwendung das Zahnfleisch und den Zahnschmelz angreift. Ebenso ist Backpulver ein häufig genanntes Hausmittel für die Zahnaufhellung. Doch bei der Verwendung kann es zu einer Schädigung der Zähne kommen, da Backpulver einen schmirgelnden Effekt hat und so den Zahnschmelz schädigt.

Weitere Hausmittel sind:

  • Aktivkohle: Aktivkohle ist in vielen aufhellenden Zahnpasten enthalten und problemlos in der Drogerie erhältlich. Doch ähnlich wie Backpulver hat auch Aktivkohle schleifende Putzkörper, die den Zahnschmelz schädigen.
  • Nelkenöl: Für die Zahnaufhellung können einige Tropfen auf die Zahnpasta gegeben werden. Die Inhaltsstoffe von Nelkenöl töten Keime ab und können so Verfärbungen vorbeugen.
  • Indisches Basilikum: Indisches Basilikum ist seit Langem bekannt als heilendes Kraut gegen Entzündungen und fördert somit auch die Gesundheit des Zahnfleischs. Wer täglich zwei bis drei Blätter des indischen Basilikums für einige Minuten kaut, kann die Zähne aufhellen.
  • Bananenschale: Die Bananenschale enthält viel Magnesium und Kalium, was zu einem natürlichen Bleaching-Effekt führt. Dazu müssen die Bananenschalen an den Zähnen gerieben werden, bis die Zähne mit der Banane bedeckt sind. Danach muss die Paste für zehn Minuten einwirken.

Fazit:

Weiße Zähne sind vielen Menschen aus ästhetischen Gründen wichtig. Sowohl medizinische als auch natürliche Hilfsmittel lassen die Zähne strahlen, sollten aber wohl dosiert verwendet werden, um die Zahngesundheit nicht zu gefährden. Die richtige Zahnpflege kann bereits Abhilfe bei Verfärbungen schaffen und unnötige Chemie-Anwendungen verhindern.

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